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Private Altersvorsorge 2026

Die gesetzliche Rente reicht für die meisten nicht aus – private Altersvorsorge schließt die Rentenlücke. Ob Riester, Rürup, ETF-Sparplan oder private Rentenversicherung: Der richtige Mix hängt von Alter, Einkommen und Zielen ab.

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Altersvorsorge-Markt 2026

Die Rentenlücke wächst — wer heute 30 ist, braucht laut Verbraucherzentrale 350–500 € pro Monat private Vorsorge, um den Lebensstandard im Ruhestand zu halten. ETF-Sparpläne sind dabei die renditestärkste Option (historisch 6–8 % p.a.), Riester/Rürup für Förder-Berechtigte sinnvoll.

Welche Produkte gibt es?

  • Riester-Rente: staatliche Zulagen + Steuervorteile (vor allem für Familien)
  • Rürup-Rente: Steuerlich absetzbar bis 27.566 €/Jahr (Selbstständige)
  • ETF-Sparplan: höchste Rendite + Flexibilität, keine Förderung
  • Private Rentenversicherung: Sicherheits-orientiert, niedrigere Rendite
  • Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Arbeitgeberzuschuss nutzen

Pro-Tipps

  • Früh starten — Zinseszins-Effekt verdreifacht Einlagen über 30 Jahre
  • ETF-Sparplan immer mit dabei (Rendite-Anker)
  • Förderung mitnehmen wo möglich (Riester für Familien, bAV-Match)
  • Honorarberatung statt Provisions-Beratung — kann sich langfristig deutlich auszahlen

Altersvorsorge-Optionen 2026 im Vergleich

Die wichtigsten Varianten im Überblick — welche zu dir passt, hängt von Beruf, Einkommen und Sparziel ab:

VarianteFür wenFörderungFlexibilität
Riester-RenteFamilien, AngestellteZulagen + Steuergering
Rürup-RenteSelbstständige, GutverdienerSteuervorteilgering
ETF-Sparplanalle, langfristigkeinehoch
Private Rentenvers.Sicherheitsorientiertekeinemittel
Betriebliche AVAngestellteSteuer + SV-Ersparnisgering

Welche Altersvorsorge passt zu dir?

Junge Sparer: ETF-Sparplan – hohe Renditechancen, maximale Flexibilität, geringe Kosten.

Familien: Riester-Rente – Zulagen pro Kind machen sie trotz Kritik oft lohnend.

Selbstständige: Rürup-Rente – Beiträge steuerlich absetzbar, ideal ohne gesetzliche Rente.

Angestellte: betriebliche Altersvorsorge – mit Arbeitgeberzuschuss besonders effektiv.

Tipp: Ein Mix aus geförderten (Riester/Rürup/bAV) und flexiblen Produkten (ETF) kombiniert Sicherheit und Rendite.

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Häufige Fragen zu Private Altersvorsorge

Wie viel sollte ich für die Rente sparen?
Faustregel: 10–15 % des Brutto-Einkommens. Je früher du startest, desto stärker wirkt der Zinseszins-Effekt. Bei 35 Jahren Sparzeit und 5 % Rendite verdreifachen sich die Einzahlungen.
Lohnt sich Riester 2026 noch?
Für Familien mit Kindern und Geringverdiener oft ja (Zulagen pro Kind). Für Singles ohne Kinder ist ein ETF-Sparplan meist renditestärker und flexibler.
Was ist die Rentenlücke?
Die Differenz zwischen letztem Netto-Einkommen und gesetzlicher Rente – oft 40–50 %. Private Vorsorge (Riester, Rürup, ETF, bAV) schließt diese Lücke.